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Reviews

„… unter allen Völkerschaften haben die Griechen den Traum des Lebens am schönsten geträumt.“ Passender als mit Goethes Worten könnten die Traumfotografien der Künstlerin nicht beschrieben werden. Sie sind eine Huldigung an den Glanz und die Größe des antiken Griechenlands und schlagen gleichzeitig durch das moderne Medium Fotokamera und die humanistische Gedankenwelt eine Brücke zwischen der alten und der heutigen Zeit, die mit den Delphischen und Olympischen Spielen zwei Frieden stiftende Wettstreite des antiken Griechenlands übernommen hat.

Georg Albrecht

Delsphisches Rat Deutschlands

 

Der Bezug zu Goethe und seiner Faszination und Wertschätzung des Griechischen ist dabei nahe liegend und Goethes Satz “denn das letzte Product der sich immer steigernden Natur ist der schöne Mensch” könnte die programmatische Überschrift für diese Ausstellung sein. “Das Land der Griechen mit der Seele suchend”, lässt der Dichter Iphigenie sagen. Betrachtet man die Bilder von Maria Efthymiou, so spürt man eben diese Sehnsucht, die Goethe an anderer Stelle als “die allgemeine Sehnsucht nach dem Vaterlande” beschreibt. Gemeint sei hier die “… Sehnsucht nach Griechenland, als dem einzig menschlich gebildeten Lande…”

Prof.  Dr. Dr. h.c.Volkmar Hansen.

Direktor des Goethes Museums Duesseldorf

 

Goethes vom antiken Griechenland geprägtes Gedankengut kann auch in der heutigen Zeit einen Weg in eine freie, gebildete, harmonische und friedvolle Gemeinschaft aller Völker weisen, so wie es bereits durch die Wiederaufnahme des olympischen und delphischen Gedankens geschieht. Die Bilder von Maria Efthymiou bilden motivisch und technisch den Brückenschlag vom 18./19. Jahrhundert in die heutige Zeit und erlauben uns, den griechischen und humanistischen Traum einer vollkommenen Gesellschaft wieder aufleben zu lassen, denn “unter allen Völkerschaften haben die Griechen den Traum des Lebens am schönsten geträumt.” Diesem Gedanken hat sich auch der Delphische Rat Deutschland e.V. verschrieben, der die Ausstellung gemeinsam mit dem Goethe-Museum und dem griechischen Generalkonsul initiiert und ermöglicht hat.

Monika  Ehrhardt Lacomy

Presidentin des  Delphisches Rats Deutschlands